Die Schneeberge allerdings waren noch da. Wir standen genau davor. Auf einmal fiel mir die Zahl 8 ein. Ich merkte sie mir, weil sie so deutlich war. Sie musste also eine Bedeutung haben. Der Mann führte mich auf den vordersten Berg. Ich rief mir meine Übung in Erinnerung und sagte vor mich hin: „Anstiege und Treppen machen mich stark. Sie belasten und ermüden mich nicht.“ So ging der Aufstieg ziemlich locker vonstatten. Fast ganz oben auf dem Berg kamen wir an einen Höhleneingang. Nach einigen Metern verschloss ein grosses Tor den Höhlengang. Ich habe mir dieses nicht genauer angeschaut. Mir kam nun die Zahl 8 wieder in den Sinn und ich beschloss, dass diese der Schlüssel zum Schloss sein musste. Ich malte also eine grosse 8 auf die Tür. Ich weiss nicht mehr, wie ich dies gemacht habe, denn die 8, die ich gemalt hatte, war um einiges grösser als ich. Jedenfalls ging das Tor ohne ein Geräusch auf und ich stand in einer grossen Bibliothek. Diese war links und rechts mit vielen Büchern gefüllt. An der hinteren Wand stand nur ein einziges Buch in einem riesigen Regal. Die ganze Wand hinter dem Regal leuchtete wieder in dem wunderschönen hellen Violett. Ich ging zum Regal und hob das Buch heraus. Ich öffnete es, fand aber lediglich viele leere, weisse Seiten vor. Am unteren Rand jeder Seite war jeweils eine Figur „abgedruckt“. Es waren Tiere, und sie bewegten sich. Auf einer Seite habe ich einen Puma gesehen, auf einer anderen einen Bären. Der Mann wies mich darauf hin, die Inschrift auf der vordersten Seite zu lesen. Es war eine Widmung: Erin hat mir dieses Buch geschenkt. Von nun an solle ich alle meine Erfahrungen, die ich auf meinen Reisen mache, in diesem Buch aufschreiben. Ich steckte das Buch in die grosse Reisetasche, die jetzt an meiner Seite hing. Die Tasche war bis dahin leer gewesen. Der Mann verabschiedete sich von mir. Ich kehrte mich um und sah neben der Türe einen Wanderstock, dessen Masse in Inches durch fünf teilbar waren, wie es unser Lehrer uns gelehrt hatte. Ich nahm den Stab und kehrte, ohne mich noch einmal umzublicken ins Tal zurück. Am Fusse des Berges fand ich den Weg wieder, auf dem ich gekommen war. Ich ging auf ihm in die hiesige Welt zurück |
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