Plötzlich begannen Chöre "Wir wollen Fussball sehn" zu singen. Einige Exponenten des Heimteams kamen an die Banden und diskutierten mit aufgebrachten Fans. Einige hundert aufgebrachte Fans stürmten danach aus dem Stadion heraus, um sich draussen mit der Polizei zu treffen. Danach beruhigte sich die Situation im Stadion merklich. Obwohl unser Team verlor und sogar zwei rote Karten kassierte, eskalierte die Situation im Stadion nicht mehr im gleichen Stil. Allerdings spielten sich vor dem Stadion hässliche Szenen ab. Die gewalttätigen Hooligans und die Polizei lieferten sich während drei Stunden eine wüste Schlacht. Ich habe mich aber wieder meinem Fussballspiel gewidmet, denn mein erstes Ziel war ja erreicht. Ich fragte mich nachher, ob es nicht meine Aufgabe gewesen wäre, mit nach draussen zu gehen und dort weiter versuchen, die Gewalt zu dämpfen. Ich entschied, dass es wohl so hätte sein sollen. Doch ich machte mir deswegen keinen Vorwurf. Ich habe ich wohl mitgeholfen, dass die verbliebenen 26000 Fans das Spiel zuende sehen und nachher einen verdienten Spieler verabschieden konnten. Es waren wohl noch andere im Stadion, die in die gleiche Richtung arbeiteten, sodass es letztlich dort funktioniert hat. Die erfolgreiche Heilung tröstet zwar nicht über die entgangene hinweg. Aber manchmal kann man eben offensichtlich nicht alles gleichzeitig erreichen. Also dankte ich für die Eingebung und segnete die Heilung. Ich wünschte den bei den Ausschreitungen verletzten Menschen rasche Genesung. Ich werde versuchen, vor künftigen Spielen eine Atmosphäre des Friedens und der Zurückhaltung zu unterstützen. <<< zurück |
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