Die Bibliothek
Der Aufstieg
Gutes wünschen
Die Allergie
Der Unfall
Die Oberwelt
Beim Universum bestellen
Der Heilerkreis
Das Lied
Keine Energie haben
Die Muskelwaschmaschine
Energie und Elektrizität
Fussball und Gewalt
Das AKA-Telefon
Dem ku vertrauen
Geduld haben
Präsenzen spüren
Das Licht scheinen lassen
Zu viel Energie


Geduld haben

Ich bin eines Abends dem Rhein entlang nach Hause gegangen. Vor allem, um mich etwas zu beruhigen. Ich
hatte schon seit Tagen auf eine dringende Nachricht gewartet, die nicht kommen wollte. Kurz vor einer Brücke habe ich am Flussufer eine Pflanze entdeckt, die ich zuvor noch nie gesehen hatte. Dies, obwohl sie schon einige Zeit dort gewachsen sein musste. Es war eine Pflanze eher südlichen Ursprungs, auf jeden Fall eine, die hier nicht unbedingt heimisch ist. Sie hatte grosse Blätter wie etwa die Engelstrompete, aber ich denke nicht, dass es eine war. Die Pflanze hatte eine extrem starke Aura, wie ich sie bei einer Pflanze zuvor noch nie gesehen hatte.

Ich blieb fasziniert stehen, grüsste die Pflanze und fragte sie, was ich von ihr lernen könne. Doch ich hatte keine Eingebung. Plötzlich tat sich der bewölkte Himmel auf und die Abendsonne brach durch. Ihre Strahlen trafen direkt die Blätter der Pflanze. Sie begann dadurch fast zu glühen. Dahinter schien der Fluss stillzustehen und über der Brücke war mit einem Male ein Regenbogen zu sehen. Obwohl ich noch nicht richtig verstand, dankte ich der Pflanze und ging nach Hause.
Dort erwartete mich nicht nur die ersehnte Nachricht, sondern auch ein Artikel einer meiner Lehrerinnen über das Zeitkonzept der Urvölker. Sie alle richteten sich nach dem Himmel. Die schauten auf den Mond für das Kurzfristige, die Sonne für das Längerfristige und die Sterne für das Langfristige. Über diese drei Himmelserscheinungen waren sie mit dem Universum verbunden. Sie teilten auch ihren Tag anders ein, als wir das gemeinhin tun. Der Tag begann mit Einbruch der Dunkelheit am Abend. Der aufgehende Mond sagte ihnen nämlich, was für ein Tag war. Und jeder Tag hatte einen "Mondnamen". Ein Tag fürs Fischen, einer für die Aussaat, usw. Und es war auch die Zeit, in der die Energien am ungehindertsten fliessen konnten.


weiter >>>
HUNA FORUM HELFEN BOOKSHOP
SCHAMANISMUS
schamanische
Wanderungen

meine Artikel

Archiv

Das Aloha-Projekt
MISSION STATEMENT
DU HAST FRAGEN?
GUESTBOOK

KONTAKT
IMPRESSUM