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Das Licht scheinen lassen

Eine meiner Mitarbeiterinnen schreibt wundervolle Texte. Sie ist sich aber ihres Könnens oft nicht bewusst oder negiert es, vielleicht aus mangelndem Sebstvertrauen heraus. Lange Zeit suchte ich nach den richtigen Worten, um ihr meine Ansicht über ihr Talent näher zu bringen. Als ich wieder einmal intensiv über diese Situation nachdachte, stiess ich in einem Forum auf ein Zitat, das dem ehemaligen Präsidenten Südafrikas und Nobelpreis-Träger Nelson Mandela zugeschrieben wird:
"Unsere tiefste Angst ist nicht, daß wir einer Sache nicht gewachsen sind.
Unsere größte Angst ist, daß wir grenzenlos mächtig sind.
Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.

Wir fragen uns: Wer bin ich, um so brillant zu sein?
Aber wer bist Du, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Es dient der Welt nicht, wenn Du Dich klein machst.

Sich zu beschränken, nur damit andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtendes.
Wir wurden geboren, um den Ruhm Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.

Wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere."

Diese Worte sind, mit der nötigen Bescheidenheit verstanden, wohl auch die beste Legitimation für schamanisch Tätige. Sie sind für mich zu einem
Leitmotto geworden.

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