| Andern helfen! Wie gesagt hat der Schamane/ die Schamanin (neben der Aufgabe als LehrerIn) zwei Grundaufgaben. Die erste ist – wie beschrieben - sich selbst zu helfen. Die zweite ist anderen zu helfen. Schamanen und Schamaninnen können dies auf viele verschiedene Arten tun. Es gibt schier unendlich viele Techniken, da jede schamanisch tätige Person ihre eigenen findet oder von Lehrpersonen erfahrene weiterentwickelt. Im Zentrum steht aber jeweils das zu heilende Objekt. (Mensch, Tier, Pflanze, Stein, Umwelt, Welt, Situation, etc.) Die Technik spielt deshalb eine (bitte nicht wörtlich nehmen!) "untergeordente" Rolle. Funktioniert sie, ist sie richtig. Wichtiger noch ist die Art und Weise, wie sie angewandt wird. Und dabei geht es vor allem um die Frage, wieviel Energie eingebracht werden kann, wieviel "ha" (Atem), wieviel "mana" (Lebensenergie). In der "modernen" westlichen Welt könnte man auch sagen, wie "konzentriert" die Heilerin oder der Heiler zu Werke geht, wenn dies auch nicht ganz dasselbe ist. Wichtig ist auch, wie stark die Verbindung zum Objekt ist. Dies beschreibe ich im Kapitel zum „aka“-Netz. Schamanisch tätige Personen mit viel Begabung und noch mehr Erfahrung können eine ganze Menge Energie in die Heilung einbringen. Bei komplexen Problemen kann dies aber manchmal nicht ausreichend sein. Dann finden sich die Schamaninnen und Schamanen in einem Heilkreis ("hui") zusammen. Mehr dazu im Kapitel "Heilkreis". weiter >>> |
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