Connie Rios
("before there was Huna, there was Ka Hana Pono")

Aloha International /
Serge Kahili King


Max Freedom Long

Heiler, Lehrer, Freunde
Max Freedom Long

Der amerikanische Sprachforscher Max Freedom Long (1890-1971) besuchte Hawaii zum ersten Mal in 1918. Er war fasziniert von der Kultur der ursprünglichen Einwohner der Inseln. In vielen Gesprächen versuchte er den "Geheimnissen" der Kultur auf die Spur zu kommen. Er lernte dabei viel über die Lebensphilosophie der Hawaiianer. Er erkannte als Sprachforscher auch, dass diese Lebensphilosophie in deren Sprache codiert war. Diesen Code versuchte er zu entschlüsseln.

Long war ein wissenschaftlicher Forscher. Er versuchte die "Geheimnisse" wissenschaftlich zu erforschen. Was er offenbar aber nicht wollte, war die Hintergründe zu erfahren und Techniken "von Grund auf" zu erlernen. Er hörte zu, beobachtete und analysierte. Er "tauchte", so erfährt man, nie wirklich in die Kultur ein, spürte sie nicht. Er wollte sie wissenschaftlich erklären und nicht erleben. Deshalb begegneten ihm die kahuna, die Meister und Meisterinnen, wahrscheinlich oft eher skeptisch und scheuten sich, ihn wirklich vollständig in die "Geheimnisse" einzuführen, die so "geheim" nicht waren.

Dass er deshalb oft nur die "Oberfläche" zu sehen bekam, scheint nicht verwunderlich. So konnte er zwar viele Techniken übernehmen und für sich anwenden, ihre Bedeutung aber blieb ihm oft fremd. Sie funktionieren trotzdem, das ist das Schöne an dieser Philosophie. Denn es sind grundsätzliche Techniken, die uns allen nicht fremd sind, auch wenn wir sie "vergessen" haben.

In diesem Lichte scheint es auch nicht verwunderlich, dass Long der Lebensphilosophie den heute weit verbreiteten Namen "Huna" gab. Denn dieses Wort, das in Hawaii für die Philosophie nicht gebräuchlich war, heisst "Geheimnis".


weiter >>>
HUNA FORUM HELFEN BOOKSHOP
SCHAMANISMUS
schamanische
Wanderungen

meine Artikel

Archiv

Das Aloha-Projekt
MISSION STATEMENT
DU HAST FRAGEN?
GUESTBOOK

KONTAKT
IMPRESSUM