|
Rios nennt ihre von den Aunties gelernte Philosophie "Ka Hana Pono". "Pono" ist die höchste Form des Einsseins, die Liebe, reinstes Aloha, die Verbindung mit "Spirit", dem höchsten aller Wesen, das zugleich alle Wesen ist. "Hana" heisst Arbeit. Das "Ka" ist die Mehrzahlform. Also heisst "Ka Hana Pono" sinngemäss: "Intensive Arbeit auf dem Weg zum Einssein". "Wir schaffen unsere eigene Realität. Wir sind so machtvoll. Jedes Wort, das wir sagen, gebährt neues Leben oder bringt den Tod. In Pono sind wir Herrin unserer eigenen Kraft, der Kraft, die Wahl zu haben", sagt Connie Rios. Ist man(/frau) mit dem Inneren im Reinen, ist man es auch mit dem Äussern. Die Aunties gehen von einer intuitiveren Weltsicht aus, als du es von anderen Philosophien gewohnt sein dürftest (vor allem, wenn du ein Mann bist. ;-) ). So sind auch die drei "Aspekte" etwas anders gelagert als beispielsweise bei King. Rios spricht von Mana'o (Kopf-Aspekt, Intellekt), Pu'uwai (Herz-Aspekt, Emotion) und Na'au (Bauch-Aspekt, Instinkt). Entsprechende Handlungsweisen sind ihnen zugeordnet. Es gibt grundsätzlich nur zwei Wesenszustände: Entweder man ist in "Pono" oder man steckt in "Pilikia", entweder man sitzt im Kanu oder man ist raus aus dem Kanu - und will wieder rein. Manchmal muss man durch "Po" (die Dunkelheit) hindurch, um wieder "Pono" zu sein. Durch diese dunklen Zeiten muss man aber nicht alleine gehen. Die wertvollen Begleiter (Ku'u Hoa Aloha) sind immer bei einem. Eine intuitive Übersetzung von Connies Kartenset findest du bei Ulla Meyerhof. |
|||
![]() |
![]() |
||||||||
![]() |
|||||||||