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Warum funktioniert DMT?
Jeder Teil der Dynamind Technik ist für sich selbst eine eigene Heiltechnik. Diese Techniken stammen aus der alten hawaiianischen Tradition, können aber in ähnlicher Form in vielen anderen Teilen der Welt gefunden werden. Die vereinigten Kraft all dieser Techniken ist die Ursache dafür, dass man mit DMT auf fast unglaubliche Weise sehr schnelle Resultate erzielen kann.
Die Handstellung
Die Dynamind Technik beginnt damit, dass man die Hände so zusammenführt, dass sich nur die Fingespitzen berühren - wie wenn man darin eine kleine Weltkugel festhalten wollte. Diese Position wird in gewissen meditationstechniken verwendet, um zusätzliche Entspannung zu erreichen. Sie dient zudem als unterbewusstes Signal, dass der heilungsprozess nun beginnt. Während der Therapie wird diese Handposition aufrechterhalten, und wird nur kurzzeitig aufgelöst, wenn man die Berührungselemente an sich selbst ausführt.
Die Aussage
Die Dynamind-Aussage, die aus drei Teilen zusammengesetzt ist, ist weder eine Affirmation noch ein Begehren. Vielmehr wird das Problem anerkannt, eine Erwartung wird ausgesprochen und ein Befehl ausgegeben. Wir wollen die Aussage genauer untersuchen:
"Ich habe ein Problem..." Damit akzeptieren wir, dass es ein Problem gibt. Am besten funktioniert es, wenn wir klar und deutlich die Art des Symptoms, seine Stärke, den Ort und das Gefühl, das es auslöst beschreiben. Aber auch eine einfache Anerkennung des Problems setzt bereits einen Entspannungsprozess in Gang.
"...und das kann sich ändern." Damit deklarieren wir die Erwartung, dass das Problem nicht für immer da sein muss und dass Heilung möglich ist - eine Überlegung, die ebenfalls zu Entspannung führt.
"Ich will, dass das Problem verschwindet." Das ist ein Befehl. Ob du diesen an den Körper, das Unterbewusstsein, das Gehirn oder an sonst irgendetwas ausgibt, spielt keine Rolle. Wenn du einen solchen Befehl an die selbst richtest, wird er bis zu einem gewissen Punkt automatisch eine Reaktion auslösen. Dieser einfache Befehl wurde ausgewählt, weil er bei den meisten Menschen meistens wirkt.
Jeder Teil dieser Aussage kann verändert werden, wenn damit bessere Resultate erzielt werden. Was nun kommt, ist noch viel wirkungsvoller.
Die Berührung
Den Körper zu berühren, egal wo, erzeugt eine energetische Antwort, die das gesamte physische, geistige und emotionale System anspricht. Wenn man den Körper aber an spezifischen Orten in einer ganz speziellen Art berührt, wird dies eine Antwort auslösen, die gleichzeitig energetisierend und entspannend wirkt.
Dynamind setzt in der Berührungssequenz vier spezielle Punkte am Körper nach folgendem Ablauf ein:
1. Die Gegend um die Thymusdrüse unter dem Brustbein in der Mitte des Brustkorbs. Man weiss, dass diese Gegend in einer speziellen Art zu berühren Angstzustände ("Brustkorb ist eingeschnürt") lindern kann, Brust- sowie Lungenmuskulatur entspannt und das Immunsystem stimuliert.
2. Die Hoku-Punkte an beiden Händen. Diese Punkte sind von der Chinesischen Medizin her wohlbekannt. Sie werden oft angeregt, um Kopfschmerzen zu lindern und ihnen wird eine aufbauende, revitalisierende Wirkung auf den ganzen Körper nachgesagt. Sie befinden sich in der Gegend, wo die Seitenlinien des Daumens und des Zeigefingers aufeinandertreffen.
3. Der 7. Nackenwirbel (der leicht vorstehende Knochen zwischen der Basis des Genicks und dem "Beginn" der Wirbelsäule). Dieser Punkt wird in der Hawaiianischen Körperarbeit oft benutzt. Der Berührung dieses Punktes wird eine revitalisierende und entspannende Wirkung auf den gesamten Oberkörper, das Rückgrat und die Hüftgegend nachgesagt.
Es hätten auch viele andere Punkte für diese Technik verwendet werden können. Doch diese haben den Vorteil, dass sie die Front, die Rückseite und die Seiten bestens abdecken. Zudem sind sie einfach zu erreichen. Jeder Punkt ist alleine für sich sehr wirkungsvoll, zusammen jedoch steigern sie die Wrikung beträchtlich. Es ist nicht nötig, diese Punkte zu massieren oder Druck darauf zu geben - die Berührung derselben allein genügt.
Vier Arten der Berührung werden in der Dynamind Technik benutzt:
1. Leichtes Klopfen
2. Sanfte Vibration
3. Längere Berührung (ohne Druck)
4. Längere Berührung mit Summen
Jede dieser vier Formen wird angewandt, während man auf sieben zählt. Das hat keine esoterische Bedeutung, sondern der Rhythmus ist einfach zu merken und die Anwendungsdauer ist weder zu lang noch zu kurz.
Der Atem
Das Ende der Dynamind Technik wird mit einer speziellen Art Atemtechnik eingeleitet, die man im Hawaiianischen "piko-piko" nennt.Bei dieser Atemtechnik atmet man ein während man sich auf einen bestimmten Punkt am Körper konzentiert, in diesem Fall auf den Scheitelpunkt des Kopfes. Danach atmet man wieder aus und konzentiert sich auf einen anderen Punkt, in diesem Fall die Zehen. Die Hawaiianer sagen, dass damit eine Energiewelle zwischen den beiden Punkten aufgebaut wird. In jedem Fall aber wirkt diese Technik entspannend und belebend.
Die Runde
Eine Sequenz von Aussage, Berührung und Atemtechnik wird "Runde" genannt. Nach jeder Runde überprüft man (auf einer Skala von 0-10), ob die Symptome verschwunden sind. Danach kann man entweder die behandlung abbrechen, den prozess wiederholen oder diesen verändern (meistens indem man die Aussage verändert), wenn die Art oder der Ort des Symptoms sich verändert hat.
Imagination
Um bessere Resultate zu erhalten, kann man bei der DMT auch Imagination zu Hilfe nehmen. Dazu muss man lediglich das Symptom im Kopf in ein Symbol umwandeln. Dieses Symbol wird dann als "symbolischer Schlüssel" oder "symkey" angesehen, welcher normalerweise dazu ausersehen ist, ein "emotionales Schloss" oder "emlock" zu öffnen. Letzteres entsteht, wenn eine emotionale Barriere den Heilungsprozess verhindert und Worte nicht helfen, diese Barriere zu überwinden. Wenn man diese Technik anwendet wird der "symkey" nach der Aussage und vor der Berührung eingesetzt.
Bei den meisten Menschen wird es reichen, einfach eine beschreibungdes Symptoms als Symbol zu verwenden, beispielsweise: "Es fühlt sich an, wie ein Messer"; "Es fühlt sich an, wie wenn ich ertrinken müsste"; "Es fühlt sich an, wie wenn ich erwürgt würde."
Bei der Symbol-Arbeit wird ein negatives Symbol mittels Imagination in eine positives umgewandelt. Benutzt man die obigen Beispiele, könnte man sich vorstellen, wie man das Messer rauszieht und es fort wirft, dass man von einem Rettungsschwimmer herausgezogen wird oder dass die würgenden Hände loslassen und verschwinden.
Man verändert also das Symbol so, dass die Empfindung, die dieses Symbol auslöst, sich ebenfalls verändert und sich der eigene Zustand verbessert. Erfahrung hat gezeigt, dass eine dreifache Wiederholung dieser Technik die besten Resultate zeitigt.
Wer Schwierigkeiten hat, ein geeignetes Symbol zu finden, kann dieses entwerfen, indem er sich folgende Fragen stellt:
"Wenn das Symptom eine bestimmte Form hätte, welche wäre das?"
" Wenn das Symptom eine bestimmte Farbe hätte, welche wäre das?"
" Wenn das Symptom ein Gewicht hätte, wie schwer wäre es?"
Der nächste Schritt wäre dann, einen eingebildeten Freund, Engel oder anderen Helfer herbeizurufen, der dieses Symbol mit der spezifischen Form, Farbe und dem entsprechenden Gewicht entfernt. Es hilft, wenn man den Prozess beschreibt, während er abläuft. Wiederum ist eine dreimalige Wiederholung des Prozesses angebracht, um die Heilungschancen zu verbessern
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