| Schönreden "Ist das nicht alles nur Schönrednerei?" Mit dieser Frage sind auch die Huna-Praktizierenden immer wieder konfrontiert. Die in einer Frage versteckte Kritik rührt daher, dass im Kern des Systems der Gedanke steckt, das jedes "Schicksal" veränderbar ist. "Nix is fix!" könnte man als einen der Kernsätze von Huna hinschreiben. Es gibt keine Situation, die man einfach so hinnehmen, einfach akzeptieren muss. In jedem erdenklichen Fall kann man eine Verbesserung jener Situation erreichen, die man als unzureichend erkennt. "Nicht die Situation ist das Problem, sondern unsere Einstellung dazu", sagt der Schamane. Und genau dies ist der Satz, der viele verunsichert, die zum ersten Mal mit dieser Welt in Berührung kommen. Denn er wird oft missverstanden. Zwei Dinge sind damit nicht gemeint: Erstens heisst dies nicht, dass die Situation, in der man steckt selbstverschuldet ist. Es geht hier nicht um Schuld. Zweitens heisst es aber auch nicht, dass eigentlich alles paletti ist, und nur wir zu verkorkst sind, um das einzusehen. Was dahinter steckt, ist der tiefe Glaube daran, dass man immer irgendwie eine Verbesserung erreichen kann. Es gibt keine Garantie, dass man letztlich das für sich ausgedachte "Optimum" erreicht. Aber ganz sicher kommt man von der Situation weg, die man als unbefriedigend erlebt. Grundlegend dabei ist aber, dass man bereit ist, selbst etwas dafür zu tun. Dies beginnt mit der Akzeptanz der Situation in der man steckt. Es geht weiter mit dem Glauben daran, dass man an der Situation etwas verändern kann. weiter >>> |
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