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Und die Veränderung nimmt ihren Anfang mit dem Versuch, die Situation zu ändern. (=Jetzt ist der Augenblick der Macht)
Dem zugrunde liegt der Glaube, dass der Mensch als "unvollkommenes2,
"unfertiges" Wesen in dieses Leben tritt. Er kommt mit der Absicht in den Jahren, die er vor sich hat, einiges zu lernen. Dafür aber muss es auf dem Weg den einen oder anderen "Stolperstein" geben. Es würde für den Menschen nicht "lohnen" auf diese Welt zu kommen, wenn es nicht das eine oder andere zu bewältigen gäbe.
Die Hawaiianer sagen: "Ich bin nicht ein menschliches Wesen, das in seinem Leben die eine oder andere spirituelle Erfahrung macht. Ich bin ein göttliches Wesen, das hier ist, um menschliche Erfahrungen zu machen." (nach Connie Rios)
Im übertragenen Sinne heisst dies: Wenn wir vor einer hohen Wand stehen, ist es nicht unsere Aufgabe zu warten, bis Gott eine Welle schickt, um diese wegzuschwemmen. Es ist unsere Aufgabe herauszufinden, wie wir diese Wand überwinden.
Wir sind zwar nicht Schuld daran, dass uns dieses Hindernis im Wege steht. Aber wir würden uns schuldig (an uns selbst) machen, wenn wir nicht versuchen würden, dieses Hindernis zu überwinden. Denn dies ist der Grund, weshalb wir überhaupt auf der Erde sind. Deshalb nur haben wir uns als Babys und Kleinkinder so bemüht, uns so schnell wie möglich in dieser Welt zurecht zu finden. Doch wenn wir auch nicht mehr so schnell lernen wie früher, unserer Lernfähigkeit sind auch im Erwachsenenleben keine Grenzen gesetzt. "Lebenslanges Lernen" findet auf allen Ebenen statt.
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