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Diese Menschen haben sich einen Mangel geschaffen, der sie in einer gewissen Weise unglücklich macht. Dies führt dazu -und die Menschen sprechen es ja auch aus -, dass ihnen in ihrer Heimatstadt ständig etwas fehlt. Sie werden sich hier immer irgendwie etwas unwohl fühlen. Dies kann ganz unterschiedliche Auswirkungen haben.

Die Welt ist so, wie wir sie sehen. Wenn wir also ständig davon ausgehen, dass etwas fehlt, werden wir uns unvollkommen fühlen. Das muss sich nicht darin äussern, dass wir wirklich immer das Gefühl haben, anderswo sei es besser. Es kann sich auch "nur" eine ständige innere Unzufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation breit machen.
Wir erinnern uns in diesen Momenten vielleicht nicht mehr an den Satz und versuchen die Ursache für dieses Gefühl in etwas anderem, etwas greifbarem, zu finden. Vielleicht sind die Steuern zu hoch, die Strassen nicht sauber genug, die Schulen zu schlecht. Denn wir haben uns ja eingeredet, dass uns irgendetwas fehlt.

So unwahrscheinlich es für dich klingen mag; ein so "harmloser Satz" kann der Auslöser für eine grössere Unzufriedenheit sein. Gerade wenn wir diesen Satz immer wieder - und dazu noch laut gegenüber Zeugen - aussprechen, festigen wir unsere eigene Überzeugung, dass er wahr ist. Dass wir es wirklich so sehen. Dass dieser Mangel wichtig ist. Wir schaffen uns damit eine Wirklichkeit, so das schamanische Verständnis, die von diesem Mangel geprägt ist.



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