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Wieder staunen

Wir sind die Schöpfer unserer eigenen Realität. Dies ist einer der ersten Sätze, die wir lernen, wenn wir beginnen, uns mit Huna zu befassen. Danach lesen wir Bücher und besuchen Seminare und probieren dabei all die wunderbaren kleinen Experimente aus, die uns beweisen sollen, dass dem wirklich so ist. Und sie funktionieren wirklich.

Doch es sind die Experimente der anderen, die wir nachmachen. Die bei diesen Menschen und fast allen, die es ihnen nachgemacht haben, schon viele Male gelungen sind. Wir sind fasziniert, ja begeistert. Es funktioniert!
Es ist noch nicht das eigene Selbstverständnis, das einem dies sagt. Denn es sind immer nur die Übungen anderer Menschen.

Die Einsicht kommt erst dann, wenn wir unsere eigenen Experimente erfinden und diese ebenfalls funktionieren.
Dann perfektionieren wir unsere seine eigenen Verhaltensweisen soweit, dass wir kaum mehr Experimente benötigen, um uns selbst zu beweisen, dass Huna funktioniert. Wir arbeiten hart daran, bis die Praxis in den "normalen Lebensablauf" übergeht. Wir benutzen die Techniken jeden Tag, jede Minute, wie selbstverständlich.

Doch wirklich begriffen haben wir erst, wenn wir wieder beginnen, uns darüber zu wundern, zu staunen. Wenn wir wieder erkennen, welches Geschenk Huna im eigenen Leben eigentlich ist. Wenn wir wieder dankbar sind, für jede kleine Technik, die funktioniert. Wenn wir uns wieder freuen, wenn etwas einfach funktioniert.



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