| Doch oft wollen wir da auch gar nicht mehr hin. Wir können einfach nicht mehr ertragen, dass die Welt so ist wie sie eben ist. Also überpinseln wir sie mit einem dicken Anstrich neue, heile, superlative Welt. Und werden dahinter immer blasser. Wir spielen auf der Klaviatur der grandiosen Gefühle und fühlen eigentlich nichts mehr, weil wir unserem "stinknormalen" Empfinden nicht mehr trauen wollen. So reicht es uns auch nicht mehr, dass unser Partner/unsere Partnerin der/die Richtige ist, er muss der perfekte sein. Und der Job muss nicht gut und gut bezahlt, sondern top und fürstlich entlöhnt. Beides aber finden wir nicht. Ersteres gibt es gar nicht (da Menschen beteiligt sind) und für zweiteres sind wir wohl oft nicht gut genug ausgebildet oder zur falschen Zeit am falschen Ort. Es spricht nichts dagegen, sich ehrgeizige Ziele zu setzen. Denn im Huna sagen wir ja: Die Welt ist so, wie du sie siehst und Es gibt keine Grenzen. Doch wir sagen auch: Lieben heisst, zufrieden sein mit... Wenn es uns nicht mehr gelingt, unseren Ausgangspunkt richtig zu sehen, dann werden wir auch unser Ziel nicht erreichen. Wir müssen also zuerst die Situation, die gerade ist, als das akzeptieren, was sie ist. Und erst dann können wir sie aus diesem Moment heraus verändern. Wir sollten lernen, unsere Überzeugungen wiefolgt auszurichten: Ich segne, dass die Welt um mich herum ist, wie sie ist. Und jetzt will ich sehen, was ich noch tun kann, um sie besser zu machen. Ich segne meinen Job, meinen Chef/meine Chefin, so wie sie sind. Und jetzt will ich sehen, was ich im Berufsleben noch erreichen kann. Ich segne meinen Partner/meine Partnerin so wie er/sie ist. Und jetzt will ich sehen, was ich noch tun kann, damit wir zusammen noch glücklicher werden. Ich segne die Gegenwart, Ich erwarte - ohne Vorurteile - das Beste und Ich vertraue darauf, dass ich es erreichen werde. zurück <<< Copyright by Hunaseite 2005 Diesen Artikel als pdf herunterladen: |
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