Schamanismus und die "moderne" Welt Für viele Menschen steht das Schamanentum für etwas primitives, etwas, das nur mit so genannten Naturvölkern asoziiert wird. Oder aber man fürchtet es, weil man es mit dunklen Mächten in Verbindung bringt. Schamaninnen und Schamanen arbeiten aber einfach mit Kräften, die in uns allen drin sind, die wir schon immer hatten. Viele von uns haben einfach vergessen, dass dies so ist oder die Techniken nie gelernt, um diese einzusetzen. Zudem wurden in der Vergangenheit viele der Techniken von Religionsstiftern verteufelt und Wissenschaftlern verlacht. Trotzdem haben sich Teile des Wissens und der Techniken an vielen Orten erhalten. Mönche haben sie auch bei uns in den Klostern angewandt und weiter erforscht, während "normale" Leute dafür als Hexen oder Hexer verbrannt wurden. Heute werden einige von ihnen von Psychologen, Ärztinnen, Wissenschaftlern, Priesterinnen, Pharmafirmen, Lehrerinnen, Schauspielern, Computerprogrammiererinnen und vielen andern praktiziert, meist ohne dass diese eine Ahnung davon haben. Wenn viele dieser Techniken weiter verwendet werden und viele moderne Mittel zur Verfügung stehen, um gewisse Probleme schneller zu lösen, wozu braucht es denn noch Schamaninnen und Schamanen? Aus zwei Gründen: Erstens: Trotz all den technischen Errungenschaften ist der Mensch noch praktisch derselbe wie vor Tausenden von Jahren. Die Evolution schreitet nicht so rasend schnell voran, auch wenn wir meinen, ihr mit Genmanipulationen bereits ein wenig "auf die Sprünge" helfen zu können. Wir Menschen reagieren auf "neue" Probleme immer noch ähnlich oder sogar gleich, wie wir dies vor Urzeiten getan haben. weiter >>> |
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