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Begrüsse das Erreichte

Ich war bis heute kein grosser Handwerker. Ich habe über mich oft genug gesagt, ich hätte "zwei linke Hände", wenn es darum ging, etwas handwerkliches anzupacken. Der Grund dafür war, dass ich mit dem Erreichten nie zufrieden war, weil es nicht meinen ursprünglichen Plänen entsprach. Und die Pläne waren immer perfekt. Ich wusste genau, wie etwas auszusehen hatte. Ich war mit dem Erreichten auch dann unzufrieden, wenn es funktionierte, weil es einfach nicht so perfekt aussah, wie ich es mir vorgestellt hatte. Deshalb liess ich handwerkliches oft von andern Menschen erledigen, die eher das zustande brachten, was ich mir ausgemalt hatte.

Meine Grotte, die schon während meiner ganzen Jugendzeit eine Quelle der Inspiration für mich gewesen ist, hat kürzlich etwas sehr heilsames zu mir gesagt. "Beende die Arbeit und begrüsse danach das Erreichte als das, was du ursprünglich erreichen wolltest." Ich solle also jenes Ding neu als mein ursprüngliches Ziel definieren, das nach getaner Arbeit herauskommt.

Sie meinte damit nicht, ich solle mit weniger zufrieden sein, weniger ehrgeizig an mein Projekt herangehen. Ihre Intention war eine andere: Nimm das Ganze nicht so tierisch ernst!

Und hier ist die Geschichte: Ich hatte mich in eine Situation manövriert, dass ich eine Bastelarbeit selbst erledigen musste, die ich normalerweise wohl anderen abgeschoben hätte. Ich habe darauf bestanden, diese selbst zu tun, weil ich wohl dachte, dies gehöre zu der Funktion, die ich in jener Umgebung ausübe.

Nun, natürlich habe ich diese Arbeit bis zum letzten Moment hinausgeschoben. Ich wusste zwar genau, was ich wollte, doch ich getraute mich nicht, mit der Arbeit zu beginnen, weil ich "wusste", dass sie nicht meinen Wünschen und Ansprüchen entsprechend herauskommen würde. Als ich dann endlich daranging, wollte das Ding "natürlich" einfach nicht so aussehen, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Und da kam meine Gotte ins Spiel. Ich beklagte mich bei ihr, dass Ding nicht so Gestalt annehmen würde, wie ich mir das wünschte. Worauf sie obige Worte sprach


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Das ist die Geschichte, lass sie uns nochmal hören!
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