| Eigene Sternbilder finden Ein Ziel der schamanischen Suche ist, dass wir uns weiter ausdehenen können. Wir wollen ein Gefühl bekommen für die Unendlichkeit des Universums. Wir wollen es spüren, um uns und in uns. Wir wollen das Universum „sein“. Als „Stadtschamanen“ ist unser Sichtfeld auf das Universum oft etwas eingeschränkt. Die nächtliche Beleuchtung der Stadt lässt uns meist nur noch den Mond, die Planeten und einige der nähesten und grössten Sterne übrig. Also sollten wir uns gelegentlich in den Zug oder ins Auto setzen und in die Berge fahren (ein grösserer Hügel oder eine weitläufige Fläche, wie es sie auch in Europa noch gibt, reichen auch). Dort legen wir uns in einer Neumondnacht (oder während einer Periode, in der der Mond früh unter- oder spät aufgeht) auf eine Wiese oder eine Waldlichtung. Und dann geht der Blick nach oben...und immer weiter in die Tiefe. Oft bleiben wir aber an dem hängen, was wir schon kennen: grosser Wagen, Polarstern, etc. Als schamanisch Tätige sind wir aber immer auf der Suche nach dem „Mehr“. „Schau hinter das, was du kennst“, sagte mir kürzlich eine innere Stimme, „finde deine eigenen Sternbilder“. So blendete ich die bekannten Bilder aus und schaute tiefer. Und siehe da. Nach wenigen Minuten hatte ich mein erstes eigenes Sternbild gefunden: eine Krabbe. Ich gab ihr das Attribut „Erfassen und festhalten des Ziels.“ Als ich einmal begonnen hatte, ging es schnell und ich fand noch fünf weitere Bilder, die ich jeweils mit einem Attribut verknüpfte: ein Pendel, einen Pfau, eine Pyramide, einen Diamanten und einen Kelch. Diese Reise in den Weltraum eröffnet einem Abenteurer neue Perspektiven und die Suche wird reichlich belohnt. |
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